Wachkomaforum

Normale Version: was wollen profesinelle hier im forum?
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sie wollen lernen und professionelle?ihre standart ausbildung an den "mann"bringen,das pflegende angehörige unfähig sind,weil sie rund um die uhr pflegen und viel mehr sehen und hören,als ,wie "profesionelle nach 8st sehen,weil sie nur ihren job machen.
ware gerade wieder bei einem angehörigenseminar.
es ging auch um dekubitus--tendenz steigend--"pflegen professionlle für dekubituseinrichtungenund pharmaindustrie?
sind sie unfähig in der schwerstpflege zusätzliches leid zu vermeiden,weil sie blind und taub sind,oder es auf den nächsten abwälzen,der genauso wenig sieht?
schwerstplege bringt geld für die einrichtung,sie rufen nicht,sind pflegeleicht gemacht worden.
mfg akinom1
muss dir leider in teilen recht geben, obwohl es schon sehr hart formuliert ist.
ich denke auch , dass in gewisser weise zwischen pharmaindustrie und pflegeeinrichtungen ein "abkommen" herrscht, anders kann ich mir den larifari-umgang mit z.b. beruhigunsmitteln bzw. psychopharmaka nicht erklären.
ich höre in deinem beitrag, dass du wohl schon häufig vom pflegepersonal enttäuscht wurdest, oder?
ich verstehe nicht, was das soll.
@akinom, hat dein Mann in einer Einrichtung einen Dekubitus bekommen?oder durch ein Plegedienst?
oder meinst du, alle , die von nicht-Angehörigen gepflegt werden bekommen Dekubitus? und die von Angehörigen gepflegt werden keine bekommen? (was definitiv nicht stimmt).
und was hat das mit der "Pharmaindustrie" zu tun?
"Professionelle" wie du sie nennst sollen daran verdienen?

Jetzt mal ganz krass und provokativ auch von mir:
was ist mit der Sondennahrung, die Angehörige lieber von der Krankenkasse an die "Pharmaindustrie" zahlen lassen als selber zu kochen?
Moin liebe Monika,

ich versteh auch nicht wirklich Deine absolute Diskriminierung von "Professionellen". Sicher läuft da derzeit leider sehr viel schief. Vieles ist unter aller S.. - ABER - auch hier gibt es genügend die ihre Arbeit mit Liebe und Sorgfalt machen.

Auch in der häuslichen Pflege durch die Angehörigen läuft VIELES schief. Nicht selten wird ein "Pflegling" gegen Pflegegeld in einem Zimmer geparkt, miserabel versorgt, nicht wirklich betreut - vegetiert vor sich hin - und das bei den eigenen Angehörigen. Warum glaubst Du wurde bei der Pflegestufe diese Kontrolle eingeführt ???? Nur schade dass genau diese meist larifari gemacht wird und man sich in SEHR vielen Fällen noch nicht mal die Mühe macht den Pflegling anzuschauen. Ansonsten könnte auch hier viel Leid verhindert werden.

So langsam nervt mich dieses extrem negative und dieses ewige rumgehacke auf Professionals. Ich bin froh dass einige hier im Forum sind. Mit etwas mehr Höflichkeit und gegenseitigem Respekt könnten so beide Seiten voneinander lernen.

Sorry, aber ich glaube nicht dass total desinteressierte, abgestumpfte Professionals sich in einem Forum wie diesem anmelden und sich outen würden. Wer sich hier einbringt hat auch Interesse und ich möchte Euch bitten dies auch zu respektieren.

Erboste Grüsse Groar
Bettina
@Sedolin: DANKE!!!! Besser hätte man es nicht ausdrücken können! Knuddeln
liebe Monika,
ich habe mich auch über den Titel gewundert.Warum sollen sich "professionelle" NICHT hier informieren?
Ich hole mir sehr vieleTipps von ihnen und habe mir am Beginn für 10 Tage eine "Professionelle" ins Haus geholt,damit sie mir zeigt wie man es am besten macht und sie hat mir jene Sicherheit gegeben die mir damals noch fehlte. auch heute kommt ein DKGS noch zu uns,obwohl er die "Pflege"an mich abgegeben hat er kümmert sich,dass sie auf ihre Beine kommt...ich kann das nicht,denn sie ist größer als ich.
alle 10 "professionellen" Therapeuten,die uns betreuen und mit uns arbeiten betonen wieviel sie von uns lernen...und ich von ihnen.
Dekubitus kommt nicht nur von mangelnder "Pflege" sondern ist m.E.sehr viel ernährungsbedingt und da können die Pfleger nix dafür!
Renate kam auch mit Deku aus dem KH als ich ihre Ernährung umstellte und nur Selbstgekochtes in die Sonde gab, und den Deku mit Silberkolloid(heißer tipp!!) rasch abheilte...ab da hatte sie eine viel bewunderte Bilderbuchhaut...ohne irgendein Pflegemittel. >Nur Wasser!
Die Pfleger profitieren nicht direkt von der Pharmaindustrie sondern das ganze System ist davon abhängig.
Klar,wenn ich nur das vorgegebene material verwenden darf undzur verfügung habe,was sollen sie dann?
Es gibt aber auch sehr gute und arbeitserleichtende und patientenfreundliche Erfindungen im Pflegebereich. Medikamente schafft aber immer noch der Arzt an...da schauts schon etwas anders aus!..der Pfleger teilt sie nur aus.Und viele greifen auch selbstständig zu Alternativen..Tees,Öle, Strömen ...wie ich aus der Praxis weiß.
Such dir einfach mal tolle Pfleger, wirf deine Durchaus berechtigte negative Erfahrung mal kurz über Bord,dann wirst du auch andere kennenlernen und nicht immer jene anziehen, die dein fixiertes Bild bestätigen. Sie sind real,das streitet niemand ab, aber sie sind nicht allein auf der Welt.
LG von einer "EX-professionellen Halbpflegerin."
@ akinom1

natürlich erbringen angehörige, die ehefrau, die mutter, die tochter, der sohn, whatever, eine vie, viell höher zu bewertende leistung.
krankenschwester ist ein bezahlter job, im übrigen ein mies bezahlter. wenn die pflege so hoch einschätzt wird, warum wird sie dann unterbezahlt?
daran sieht man doch schon, dass es mit der wertschätzung de facto nicht so weit her ist.
mach es den leuten doch nicht so einfach, dir an den karren zu fahren, indem du so hart mit ihnen ins gericht gehst.
das erziehlt die gegenteilige wirkung von dem was du bezwecken möchtest. das bewirkt eine solidarisierung, wie du siehst.

ruf mich bitte an, wenn dir was unklar ist,
ursel
@ akinom1 hallo
ich kann nicht verstehen warum so sehr auf profesinelle herumgehackt wird.Ich pflege meinen mann alleine und der pflegedienst kommt 4 mal am tag zu meinen mann und ich bin sehr zufrieden ,sie bemühen sich immer mir etwas abzunehmen ,mir zur hand zu gehen. den rest des tages und der nacht versorge ich meinen mann selbst und ich gehe noch in der nacht arbeiten für 3-4 stunden.mann kann nicht wenn einer mal mist gebaut hat auf alleanderen rumhacken .meinst du nicht auch das profesinelle auch nur menschen sind und an der arbeit nicht nur einen patienten zu versorgen haben ?????? wenn du das alles alleine schaft dann kann man vor dir echt denn hut ziehen!!ich bin sehr froh das ich ein super pflegedienst habe der sich ganz toll mühe gibt und wenn ich fragen haben dann kann ich mich jederzeit auch an den chef wenden ,der weiß immer über allles bescheid und steht mir immer mit rat und tat zur seite und ich bin froh das es auch profis gibt Knuddeln
LG Ute
hallo monika,

bei gelegenheit melde dich doch bitte mal. ich hoffe, euch geht es soweit gut.

ich teile deine kritik.

gruß,
ursel
hallo
es ist gut zu lesen,von unterschiedlichen erfahrungen.
aber,warum wollen so viele nicht in einer stationären pflegeeinrichtung untergebracht weden ?
das der pflegeberuf unterbezahlt ist,ist klar,würde er "höher"bezahlt,würden auch viele nur wegen des geldes in die pflege gehen und nicht um menschen zu pflegen.warum steigen viele junge aus ?meine meinung---es ist ihnen zu "schwer"sich mit menschen einer anderen generation zu verständigen,sie erlernen eben nur die standartpflege.
leichter wird es nur mit schwerstpflegebedürftige,sie können sich nicht bewegen,nicht rufen(klingeln).
welcher professionell pflegende macht sich schon mal die mühe,sich in die lage eines patienten bzw bewohners zu versetzen (verletzung der privats,-intimsphäre,oder nur mal eine zeitlang inder selben lage zu liegen,wenn krämpfe und spastiken auftreten,werden sie mit medikamenten ruhiggestellt(auswirkungen der krankheit).
wenn gelernte wirklich dem "leidenden"helfen wollen,sollten sie sehend und hörend sein und die würde jeden menschen achten.
ich weis aus anderen berichten das es diese noch gibt,denen gilt meine hochachtung,aber sind es nicht gerade diese,denen man oft das berufsleben schwer macht ?

mfg akinom
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