Suche Eltern deren Kinder wieder aufgewacht sind......
#1
Hallo alle zusammen
wir sind hier neu aber das Thema Wachkoma beschäftigt uns schon seit Mai 2005. Wir, sind ich die Mama und meine zwei Lausbuben.
Mein 7 Jähriger Sohn ist nach einem plötzlichen Hirninfarkt ins Wachkoma gefallen und erstmal nicht mehr aufgewacht. Er kam nach ca. 8 Wochen in eine neurologische Frühreha. Keiner dachte mehr das er aufwachte und dann kam das Wunder nach fast einem halben Jahr wachte er wieder auf aber er mußte absolut bei null anfangen, null bedeutet für mich außer atmen konnte er gar nichts. Hören sprechen kam alles nach und nach. das komischste war das er erst sprechen konnte wie hören, aber es soll wohl vorkommen.
Nach einem Jahr Klinik kamen wir erst nach Hause ( ich schreibe wir weil ich beschlossen hatte mit meinen Söhnen zusammen im KH zu bleiben so das wir ein Jahr im Krankenhaus gelebt haben) er ist zwar noch Welten von dem entfernt wie er vorher mal war aber man sagte uns ja das es Jahre dauern kann.
Meine Frage an euch ist eigentlich gibt es hier Eltern denen ihre Kinder auch wieder nach Monaten bzw. Jahren aufgewacht sind? Irgentwie finde ich es extrem schwer einen Erfahrungsaustausch zu bekommen weil ich weiß das es nicht selbstverständlich das man nach so langer Zeit wieder aufwacht. Aber es ändert sich danach alles um einen herum. Nichts ist mehr so wie es war.....
Würde mich jedenfalls freuen wenn hier jemand wär.
Alles liebe und ganz viel Hoffnung
Falu
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#2
Hallo mein name ist sonya ich würde auch mal gerne wissen ob es hier auf dieser Seite irgendwelche eltern bzw. angehörige von leuten gibt die aus dem Wachkoma aufgewacht sind?!?!?

mfg sonya
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#3
Hallo,
ich denke nicht, dass man erwarten kann, wenn jemand aus dem Wachkoma erwacht, dass er genauso ist wie früher.
Mein Sohn ist zwar nicht mehr im Wachkoma, aber noch Welten von dem Kind entfernt, das er mal war. Er ist aufmerksam und verfolgt mit den Augen, dreht seinen Kopf und beobachtet. Er antwortet mir mit den Augen. Aber er kann weder sprechen noch essen oder laufen. Jedoch bin ich froh, dass er auf seine Weise am Leben teilhaben kann.
Liebe Falu, wie Du schon sagtest, nichts ist mehr wie es war....
Dennoch geniessen wir jeden Tag, den wir zusammen verbringen dürfen.

Liebe Grüße
Bea
Wenn Du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
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#4
hey bea

sag mal wie ist das eigentlich bei deinem sohn??
hat er auch öfters lungenentzündungen oder solche krampfanfälle??

lg sonya
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#5
Hallo Sonya,
im letzten Jahr hatte Dario öfter eine Lungenentzündung. Ich muss aber dazu sagen, dass er alle 14 Tage übers WE zu seinem Vater geht. Immer wärend eines Besuchs beim Vater landete er in der Kinderklinik. Ich war vor dem WE noch bei der Kinderärztin, da war alles in Ordnung. Auf jeden Fall geht es ihm jetzt seit den Sommerferien wieder gut. Er hatte vorher mal eine Bronchitis, aber 5 Jahre nach derReha kein Krankenhausaufenthalt wegen Lungenentzündung.
Laut EEG hat er eine Krampfbereitschaft. Er hat einmal fraglich gekrampft, wir haben das gefilmt und unserem Neuropädiater gezeigt. Der war derMeinung, das sind keine Krämpfe. Es kann sein, dass eine Regeneration stattfindet und das Gehirn anfängt, zu verarbeiten. Das bedeutet Anstrengung und ruft ein krampfähnlihes Verhalten hervor. Dario verdreht auch nicht die Augen oder ist abwesend. Gegen die Krampfbereitschaft bekommt er Lamotrigin. Vorher hatten wir Luminaletten, die sind aber komplett ausgeschlichen und seitdem ist Dario viel wacher und aufmerksamer.
L.G.
Bea
Wenn Du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
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#6
hallo bea...

sag mal wie waren denn die krämpfe die bei dario vorgefallen sind??

mein vater hatte nämlich auch schon zwei mal einen kramp..einmal musste er sogar ins krankenhaus..


liebe grüße
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#7
Hallo sonya,

bei Dario war es einmal so, dass er den Kopf und die Augen nach links gedreht und die Arme gestreckt hat. Dazu ging das linke Bein nach oben. Wie gesagt, er hat die augen nicht nach oben verdreht und war auch nicht abwesend. Das Ganze hat nur 2 oder 3 Sekunden gedauert. Danach war er sehr entspannt und hat gelacht. Das Schwierige ist, einen Krampf von einer einschiessenden Spastik zu unterscheiden, da Dario ja nicht abwesend ist.

Das Ganze passierte nach Anstrengung bei der Ergotherapie, wo Dario ziemlich gefordert wurde. Es kann dadurch auch sein, dass es die Anstrengung war, und er das umsetzen wollte, was von ihm verlangt wurde. Unser Neuropädiater meinte, es könne sein, dass das Gehirn anföngt, wieder zu lernen und Funktionen zu übernehmen.
Liebe Grüße
Bea
Wenn Du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
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#8
Hallo bea,
bei meinem vater war das so, dass er erst das erste Mal gebadet wurde( also in der badewanne) dann ging es ihm total gut und er war entspannt, dann aber hat er plötzlich angefangen die augen zu verdrehen und am ganzen körper zu zitttern. ich und eine pflegerin haben dann seine ferse massiert,dann hat der karmpf nachgelassen, aber trozdem sind krankenwagen,notarztb usw gekommen und sie haben ihn mitenommen. im krankenhaus wurden dann ct bilder etc gemacht um festzustellen ob er hirnblutungen hat, die hatte er dann zum glück nicht. bilder von der lunge wurden auch gemacht, aber die waren zum glück dann auch positiv.

warum er diesen karmpf jetzt hatte ist unklar man sagt halt immer die werden vom gehirn gesteuert...

na ja
lg sonya
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